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Studie und Gestalt
Eine Werkbiographie
Mit Studie und Gestalt legt Wolf Kalz eine Werkbiographie über sein künstlerisches Schaffen vor. In dem reich und überwiegend farbig bebilderten Band ist ein Großteil dessen versammelt, was er bisher an Kunst und Kunsthandwerk in Holz, in Bronze und Silber in Jahrzehnten geschaffen und der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Studien und Skizzen reichern den Band ebenso an wie nicht wenige Aphorismen und Betrachtungen zu Kunst und Künstlerschaft.
Federsee-Verlag, Bad Schussenried 2006
203 Seiten, überwiegend Farbfotos
ISBN 978-3925171-67-3
25,00 EUR
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Die Gesichte der Kassandra
Ein zeithistorisches Vademekum
Da den Zeithistorikern unserer Landsleute korrekte Moral so am Herzen liegt, wie sie es Zeile um Zeile bekunden, sollten sie das himmelschreiende Mißverhältnis zwischen einer Moral, die sie predigen und einer, die täglich aller Welt vorgelebt wird, nie aus den Augen verlieren. Das nämlich geriete ihnen zu einer Erkenntnisquelle ersten Ranges über den Homo politicus, welche Spezies sich um die Wende zum dritten Jahrtausend auf allen Ebenen der Staats- und Finanzaffären auf eine Weise offenbart, daß den Betrachter das Grausen befällt, welchem Gelichter die Völker vielfach preisgegeben sind. Deshalb gilt, wenn man wie die Zeithistorie sich anmaßt, über vergangene Epochen den Stab zu brechen, umso mehr die Maxime: Um herauszufinden, ob etwas einzigartig ist, muß man vergleichen.
Damit bestreitet der Autor den ersten Teil seines Zeithistorischen Vademekums. Im zweiten Teil wendet er sich dem Schicksal des deutschen Volkes in Gegenwart und Zukunft zu, beschäftigt sich mit der politischen Klasse des Systems und mit deren Drang nach „Eingebundenheit“ in Europa.
Requiescate in pace! Ruhet in Frieden! Nur wenige spüren, was sich da schon vollzog und was sich zu eines jeden Tages Neige mehr vollzieht.
Federsee-Verlag, Bad Schussenried 2008
296 Seiten, Pappband
ISBN 978-3925171-74-1
14,00 EUR
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Gustav Landauer
Ein deutscher Anarchist
Es fragt sich, ob das in seine Neuauflage gehende Buch über Gustav Landauers Anarchismus und Kultursozialismus irgend Förderliches zur Lösung der anstehenden Fragen und der Fülle der aktuell zutage liegenden Absurditäten beizutragen hat.
Aber entscheidend für den Wert auch einer anarchistischen Utopie wie derjenigen Landauers, der sich „mit Stolz einen Deutschen“ nannte, ist nicht ihre unmittelbare praktische Anwendbarkeit, sondern daß sich immer wieder Einzelne finden, die es, wie Landauer sagt, „nicht mehr aushalten können“ in ihrer Zeit und die, wenn auch stets als Geschlagene, dennoch versuchen, die Menschen zu einem erfüllten, einem wahren Leben zu verführen, kurz – das Leben einander nicht zur Hölle zu machen.
Federsee-Verlag, Bad Schussenried 2009
268 Seiten, Pappband
ISBN 978-3-925171-84-0
15,00 EUR |